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Das ÖKO-VERKEHRS-SIEGEL wird verliehen an Betriebe und
Institutionen, die ein Umwelt-Verkehrs-Programm praktizieren
2010 wurde dieses Siegel erstmals nicht nur von der
Stadt Freiburg sondern auch von den benachbarten Landkreisen
Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen an Betriebe aus ihrem Landkreis
verliehen.
Ein solches
Programm enthält eine oder mehrere Maßnahmen, die die Beschäftigten
motivieren bzw. es ihnen erleichtern, mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln
zur Arbeit zu kommen.
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“Standard“:
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Empfehlenswert ist
ein Umwelt-Verkehrsprogramm, das
verschiedene Verkehrsmittel
berücksichtigt, und deren Benutzung z.B. mit folgenden Maßnahmen
fördert:
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 | betriebsbezogene
Verbundfahrpläne
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 | Vorfinanzierung der
Regio-Jahreskarte
(ggf. mit ZUschüssen |
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 | Abstellservice",
dh.
Fahrradständer
- in Nähe des Eingangs
- mit Anlehnbügeln
- und Überdachung |
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Fahrgemeinschaftsbörse
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 | reservierte
Parkplätze
für
Fahrgemeinschaften |
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Minimum:
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Als
Voraussetzung für die Verleihung des Öko-Verkehrs-Siegels ist es
ausreichend, wenn der Betrieb wenigstens eine solide Maßnahme
durchführt, zu der er nicht aufgrund anderweitiger Vorschriften
verpflichtet ist.
Beispiel: wenigstens ein wichtiger Baustein aus dem
“Standard“, z.B. die genannte
Vorfinanzierung der
Regio-Jahreskarte.
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Maximum: |
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Selbstverständlich ist es jedem Betrieb freigestellt, über den oben
dargestellten “Standard“ hinaus weitere Maßnahmen durchzuführen:
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Beispiele: |
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Zuschuss zu Vorfinanzierung zur Regio-Jahreskarte |
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Angebot betriebsbezogener Fahrplan-Auszüge |
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Parkraumbewirtschaftung |
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Shuttle-Räder |
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Informationen in Betriebsversammlung / am Schwarzen
Brett |
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Vorteile für den Betrieb:
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Vorteile für die Allgemeinheit:
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ein Beitrag für die Umwelt |
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Verringerung der Schadstoffe in der Luft |
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Entzerrung des Berufsverkehrs |
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Durchführung eines Umwelt-Verkehrsprogramms:
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Die beste Voraussetzung
für den Erfolg ist dann gegeben, wenn das Programm gemeinsam von
Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung getragen wird,
und im Betrieb zu einem gemeinschaftlichen Ziel erklärt wird. Auch
sollte die Belegschaft über den jeweiligen Stand des Programms
informiert werden.
Je nach Lage und Verkehrsanbindung
des Betriebs können die zu fördernden umweltfreundlichen Verkehrsmittel
und die Maßnahmen durchaus unterschiedlich sein.
Hilfestellung für die konkrete Planung
geben die Broschüre „Umweltverkehrsprogramme in Betrieben“,
weitere Handlungsanleitungen, und darüber hinaus bietet die
Arbeitsgemeinschaft „Umweltfreundlich zum Betrieb“ Beratung und
Vermittlung von Erfahrungen an.
Kontaktadresse:
Arbeitsgemeinschaft Umweltfreundlich zum
Betrieb,
c/ o IG Metall Freiburg, Viktor Wember , Fahnenbergplatz 6, 79098
Freiburg,
Tel. 0761 – 207380. |
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Kosten und
Verwaltungsaufwand: |
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Ein betriebliches
Umwelt-Verkehrsprogramm kann, aber muss nicht mit Kosten verbunden sein.
Auch die Vorfinanzierung der Regio-Jahreskarte verursacht lediglich Zinskosten in bescheidenem
Umfang. Die Abwicklung ist mit einer einmaligen Ergänzung im
EDV-Programm leistbar. Der verbleibende Verwaltungsaufwand (Entgegennahme
der Anträge und Abgabe der Karten) wird in etlichen Betrieben von der
Arbeitnehmervertretung übernommen. – Letzteres gilt auch für die
Durchführung einer Fahrgemeinschaftsbörse und der Ausgabe der Plaketten
für reservierte Parkplätze. |
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Zeitpunkt: |
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Die Verleihung des
ÖKO-VERKEHRS-SIEGELS erfolgt in unregelmäßigen Abständen: wenn jeweils
eine gewisse Anzahl von Betrieben zusammengekommen sind, wird in einer
öffentlichen Veranstaltung die Überreichung der Urkunden vorgenommen. |
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Bürgermeister
Dr. Matthias Schmelas
inmitten der Radlerdelegationen vor dem Technischen Rathaus bei der 1.
Verleihung des
ÖKO-VERKEHRS-SIEGELS
im Jahr 2002 |
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Bisherige Verleihungen und
Erfolg: |
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Nach der Herausgabe
einer Broschüre über die betrieblichen Umwelt-Verkehrsprogramme im Jahr
2000 konnten zwei Jahre später 14 Betriebe mit dem ÖKO-VERKEHRS-SIEGEL
ausgezeichnet werden, und bei der zweiten Verleihung im September 2004
waren es bereits 21, darunter die drei größten Freiburger
Produktionsbetriebe, und die drei größten Verwaltungen.
(s. Verzeichnis der Betriebe mit
„Öko-Verkehrs-Siegel“). Bei der
Verleihung 2008
erhielten 26 Betriebe das ÖKO-VERKEHRS-Siegel.
Am 22. September 2010 fand die
vierte Verleihung
statt, diesmal gemeinsam mit den zwei Landkreisen
Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen. Dabei wurden insgesamt 38
Betriebe bzw. Institutionen geehrt.
Die Beteiligung in den
Betrieben ist je nach örtlicher Lage der Betriebe und nach den
betrieblichen Arbeitszeiten durchaus unterschiedlich, aber einige
Betriebe erreichen mit den genannten Maßnahmen einen Anteil von ca. 80 %
der Beschäftigten, die umweltfreundlich zur Arbeit fahren. |
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Urkunden: |
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Die
Urkunden, die vom Oberbürgermeister der Stadt Freiburg unterschrieben
sind -jetzt auch von der Landrätin bzw. vom vom Landrat der beiden
Nachbarkreise- sind für alle Betriebe einheitlich, aber den unterschiedlichen
Anstrengungen der Betriebe wird ebenfalls Rechnung getragen, indem die
konkreten Maßnahmen eines Betriebs auf der jeweiligen Urkunde aufgeführt
werden.
Betriebe, die bereits ausgezeichnet wurden, und ihr
Umwelt-Verkehrsprogramm weiterhin durchführen, erhalten anlässlich einer
neuen Verleihung eine Wiederholungsurkunde. |
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Verleihung der
Urkunden
in
der Gerichtslaube des
Rathauses |
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Anträge: |
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Alle
Betriebe, die durch eine der oben genannten bzw. durch eine andere
Maßnahme die umweltfreundliche Fahrt ihrer Beschäftigten fördern, sind
aufgefordert dies dem Verkehrsdezernat der Stadt Freiburg, den
jeweiligen Landratsämtern oder der
Arbeitsgemeinschaft "Umweltfreundlich zum
Betrieb" mitzuteilen. Einen formellen Antrag auf Verleihung des
ÖKO-VERKEHRS-SIEGELS gibt es nicht, wohl sollten aus einem Dokument die
genannten Maßnahmen hervorgehen. Dazu genügt eine Kopie der
entsprechenden Betriebsvereinbarung oder des betrieblichen Aushangs bzw.
einer Veröffentlichung in der Betriebszeitung über die betrieblichen
Regeln der Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs. |
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Durchführung der Verleihung: |
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Die
Einführung des ÖKO-VERKEHRS-SIEGELS erfolgte auf Anregung der
Arbeitsgemeinschaft "Umweltfreundlich zum
Betrieb", die auch die Durchführung gemeinsam mit dem
Verkehrsdezernat der Stadt Freiburg und den Landratsämtern
Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen organisiert. |
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